Green Smoothie Detox Days

Detox Days & Basenfasten

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Da es die nächsten Tage und Wochen einige Rezepte in Inspiration zum Thema „entgiften“, „entschlacken“ „Detox“ und „basischer Ernährung“ geben wird, möchte ich gerne ein paar Hintergrundinformationen dazu liefern. Was ist Basenfasten? Was heißt das überhaupt? Wie entgifte ich richtig? Wie sieht so ein Detox-Plan aus? 

Was ist der Unterschied zu Detox und Basenfasten?

Zuerst einmal die Begrifflichkeiten. Für mich sind basische Ernährung und Detox gleichzusetzen. Das eine deutsch, das andere englisch. Also störe dich bitte nicht daran, wenn ich im gleichen Zusammenhang mal die eine oder andere Begrifflichkeit verwende. Beides steht für eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung, bei der industriell hergestellte Lebensmittel vermieden werden und den Zweck hat zu entgiften und zu entschlacken.

Was ist das Basenfasten und was hat es mit der basischen Ernährung auf sich?

Beim Basenfasten wird bewusst auf alle säurebildenden Lebensmittel verzichtet und auf eine ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung gesetzt. Sie fördert die Ausscheidung von Schlacken, ohne dass während der Kur ein Mangelzustand im Organismus auftritt.

Jedes Lebensmittel hat einen pH-Wert und man kann zwischen basenbildend, neutral und säurebildend unterscheiden. Der  pH-Wert des Körpers gibt an, wie basisch oder wie sauer man ist. Die Mess-Skala des pH-Wertes reicht von 1 bis 14, wobei alle Werte unter 7 sauer und alle Werte über 7 basisch sind, 7 gilt als neutral. Grundsätzlich kann man sagen, dass fast jeder von uns zu viel Säure in sich trägt. Das kommt von den säurebildenden Lebensmitteln wie z. B. Fleisch, Wurst, Zucker, Weißmehl und industriell verarbeitete Lebensmittel.

Um den Säure-Basen-Haushalt im Körper wieder in Einklang zu bringen, empfiehlt sich eine Basenkur.

Diese Ernährungsform entspricht durchaus auch den Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Wissenschaftlich ist es zwar nicht nachgewiesen, aber für mich und dem was ich unter gesunder Ernährung verstehe, durchaus logisch und nachvollziehbar.

Warum mache ich das Basenfasten?

Die Fastenzeit ist ja seit Ostern vorbei, aber fasten während der Fastenzeit kann ja irgendwie jeder. 😉  Zu dieser Zeit hatte ich weder Lust noch die Kraft mich ernsthaft mit diesem Thema zu befassen.

Aber da mein Essverhalten ein bisschen außer Kontrolle geraten war und ich einfach mal wieder den Reset-Knopf drücken wollte, habe ich mich dazu entschieden meinem Körper einen Neustart zu gönnen! Und auf Empfehlung einer ehemaligen Kollegin habe ich mich daher (mal wieder) mit dem Thema basische Ernährung befasst.

Da gibt es dann 3 Phasen …

In Phase 1 wird abgeführt und nur flüssiges zu sich genommen. Das geht 1  Woche lang.

Dann in Phase 2 wird weiterhin auf säurebildende Lebensmittel verzichtet.

Und in Phase 3 wird ein Verhältnis von 70 % basischer Lebensmittel und 30 % säurebildender Lebensmittel angestrebt. Das ist auch die Empfehlung sich weiterhin zu ernähren.

Was gilt es bei den Detox Days zu beachten?

Timing

Wenn möglich suche einen Zeitraum in dem nicht allzu viel los ist, nicht zu viele Events anstehen und man vielleicht sogar frei hat. Ich habe an einem Wochenende angefangen und dann die Woche gearbeitet. Zum einen ist die Arbeit zwar Ablenkung, aber Tag 1 + 2 (So + Mo) waren übel, so dass ich Montagabend echt froh war zuhause zu sein und in die Badewanne liegen zu können. Daher würde ich das nächste Mal Freitagmittag anfangen und mir das Wochenende komplett freihalten, damit ich auf die Nebenwirkungen eingehen kann.

Planung

Planung ist bei dem Vorhaben das A&O. Spontan fasten ist glaub keine gute Idee bzw da muss man sich nicht wundern, wenn man den Versuchungen nachgibt. Im Vorfeld habe ich mir meine Detox und Basenbücher geschnappt und mir die Rezepte markiert die mir gefallen. Im Anschluss habe ich mir einen Wochenplan und eine Einkaufsliste geschrieben und am Start-Samstag alles eingekauft.

Vorkochen

Man kann zwar schon auswärts essen, aber gerade in der ersten Woche ist es nicht empfehlenswert, da man ja nie so genau weiß was für Zutaten nun verarbeitet wurden. Daher ist meine Empfehlung: Vorkochen und mitnehmen! Die Rezepte waren zum Glück immer 2 Portionen, so dass man die weitere Portion an einem anderen Tag essen konnte.

Flüssigkeit

Trinken ist in dieser Zeit sehr wichtig! Man sollte mindestens auf 3 Liter kommen. Für mich ist das ja „Standard“, daher habe ich meine Trinkmenge erhöht. Ich kann gar nicht genau sagen wie viel es war, aber wenn man in der ersten Phase nur Flüssigkeit zu sich nimmt, dann sollte das wirklich ausreichend sein. Am besten nimmt man stilles Wasser oder Kräutertee zu sich.

Ich habe mir dann auch mal zwischendurch ein Glas Tomatensaft oder auch eine leichte Saftschorle gegönnt.

Entspannung

Auch das ist ein Teil des Basenfastens. Achte auf Dich selbst und versuche zu entspannen. Ich bin dann in die Wanne für ein Basenbad oder früher ins Bett, denn ich finde das ist eine gute Gelegenheit um „unnütze“ Routinen zu überdenken und neu aufzulegen.

Abführen / Darmreinigung

Auch wenn es für den ein oder anderen eklig erscheinen mag, sowohl was das Glaubersalz als auch das Abführen betrifft, mach es! Geh da durch, denn dann wird es leichter fallen und nur so macht es wirklich Sinn. Denn Ziel ist ja auch den Darm zu reinigen und zu entlasten. Außerdem hält sich der Hunger viel mehr in Grenzen, wenn der Darm entleert ist! Ob man dazu Glaubersalz oder ein anderes Abführmittel nimmt ist letztendlich egal, Hauptsache raus mit dem Sch***! 😀

 

Und wie funktioniert das Basenfasten genau?

Hier mein persönlicher Detox-Plan…

Phase  1 – Suppenwoche

Nachdem ich mich im Vorfeld informiert und alles geplant habe, war es dann an einem Samstag soweit. Ich würde empfehlen an einem Freitag Nachmittag zu starten und sich dann das Wochenende frei zu halten, aufgrund von abführen und den evtl. Entgiftungserscheinungen, wie Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen.

Ich werde versuchen einen Großteil der Suppen nach und nach als Rezept zu verbloggen und dann auch hier im Plan direkt zu verlinken.

Samstag – Tag 0

Abführen mit Glaubersalz – nicht schön, aber notwendig!

 

Sonntag – Tag 1

F: Red Berry Porridge

M: Spargel Orangen Suppe

A: Tomaten Auberginen Suppe

S: Tomatensaft und Traubensaft

 

Montag  –  Tag 2

F: 2 Gläser lauwarmes Wasser + Grüner Smoothie

M:Spargel Orangen Suppe

A: Sellerie Kartoffel Suppe

S: Traubensaft

 

Dienstag –  Tag 3

F: 2 Gläser lauwarmes Wasser + Red Berry Porridge

M: Grüne Gemüsesuppe

A: Tomaten Auberginen Suppe

S: Brennesseltee, Süßholztee + Smoothie + Traubensaft

 

Mittwoch – Tag 4

F: 2 Gläser lauwarmes Wasser mit Zitrone +  Apfel Porridge 

M: Grüne Gemüsesuppe

A: Brokkolisuppe

 

Donnerstag – Tag 5

F: 2 Gläser lauwarmes Wasser mit Zitrone +  Apfel Porridge

M: Brokkolisuppe

A: Bunte Gemüse Suppe

 

Freitag – Tag 6

F: Grüner Smoothie

M: Kartoffel-Sellerie Suppe

A: Gegrilltes Gemüse

Hier eine Vorschau zu den ersten Detox-Tagen:

Fazit zu den Detox Days – Phase 1:

Eine super Sache, die ich bestimmt wieder machen werde, denn es ist einfach erstaunlich mit wie wenig der Körper auskommt und wie lecker die Suppen waren. Für mich war es sinnvoll um alte schlechte Angewohnheiten (ständig snacken, zu große Portionen, usw) abzulegen und um wieder den Kurs auf „gesunde Ernährung“ zu stellen.

Abnehmen tut man dabei natürlich auch, wobei vieles Wassereinlagerungen sind und wenn man danach „normal“ wie vorher  wieder isst, dann ist bestimmt der JoJo-Effekt da.

Etwas unfreiwillig habe ich noch fast eine weitere Woche Phase 1 gemacht, da mich ein Magen-Darm-Virus ausgenockt hat. Aber auch der Arzt meinte, dass diese Art der Ernährung genau das richtige ist um den Körper zu entlasten.

Habt ihr Erfahrung mit basischer Ernährung, Detox oder Fasten? Lasst es mich wissen.

Ein Gedanke zu „Detox Days & Basenfasten

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